
Die Neurochirurgie befasst sich mit der Erkennung und operativen Behandlung von Erkrankungen, Verletzungen und Fehlbildungen des zentralen Nervensystems und seiner Hüllen, des peripheren und vegetativen Nervensystems sowie den entsprechenden Voruntersuchungen, konservativen Behandlungsverfahren und der Rehabilitation.
Unter der Leitung von Oberarzt Reza Patuiha kann die Sektion Neurochirurgie der Chirurgischen Klinik II ein breites Spektrum neurochirurgischer Operationen anbieten. Dazu zählen:
- die operative Behandlung von Patienten mit akutem neurochirurgischen Notfall wie Schädel-Hirn-Verletzungen, Wirbelsäulenverletzungen sowie nicht-traumatische spontane Hirnblutungen
- die mikrochirurgische Operation von Tumoren des peripheren und zentralen Nervensystems wie Gliome, Meningeome und Hirnmetastasen unter Einsatz von Operationsmikroskop und Mikro-Instrumentarium
- neurochirurgische Behandlung von degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen mit Kompression von Nervenwurzel oder Rückenmark, meist durch einen Bandscheibenvorfall oder eine Wirbelkanaleinengung
- neurochirurgische Behandlung von Wirbelsäulentumoren
- Cerebralshunt bei Patienten mit einem Hydrocephalus (Hirnwasseraufstau)
- Engpasssyndrome oder Kompressionssyndrome der peripheren Nerven wie Karpaltunnel-Syndrom oder Sulcus ulnaris-Syndrom.
Berufliche Qualifikation von Oberarzt Reza Patuiha
Der 46-jährige Facharzt für Neurochirurgie absolvierte nach Abschluss seines Studiums der Humanmedizin an der UGH Essen die Weiterbildung zum Neurochirurgen unter der Leitung von Prof. Dr. med. König am Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern (akademisches Lehrkrankenhaus der Johannes Gutenberg Universität Mainz). In diesem Krankenhaus der Maximalversorgung war er während seiner Weiterbildung und nach Erlangung der Facharztanerkennung speziell in die medizinische und operative Versorgung von Patienten mit akutem neurochirurgischem Notfall eingebunden (Schädel-Hirn-Verletzung oder Wirbelsäulenverletzung sowie nicht-traumatische spontane Hirnblutungen).

