
Kurzer geschichtlicher Überblick
Die Geschichte des Krankenhauses am Strüther Berg beginnt 1964 mit der Gründung des Zweckverbandes zum Bau eines neuen Krankenhauses und 1968 mit dem ersten Spatenstich. Die Historie des Krankenwesens in Ansbach reicht übrigens zurück bis ins 14. Jahrhundert, als es hier die ersten „Bader“ gab, die medizinische Behandlungen durchführten.
Im Mai 1973 wurde das Stadt- und Kreiskrankenhaus Ansbach unter der Trägerschaft des Zweckverbandes aus Stadt Ansbach und Landkreis Ansbach am jetzigen Standort eingeweiht. Bei einer Gesamtzahl von 500 Betten verfügte das Krankenhaus über die folgenden medizinischen Fachgebiete: Chirurgie, Innere Medizin, Intensivpflege, Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie, Orthopädie, Kinderheilkunde, HNO, Augenheilkunde, Dialyse und Infektion.
Ab Juli 2001 wurde das Krankenhaus unter der Rechtsform des Kommunalunternehmens geführt. Die Verbandsversammlung als Gremium des Zweckverbandes war für Grund und Boden sowie Liegenschaften zuständig, der Verwaltungsrat als Gremium des Kommunalunternehmens für den laufenden Betrieb.
Am 1. Januar 2008 wurden der Zweckverband des Stadt- und Kreiskrankenhauses Ansbach und das Kommunalunternehmen Klinikum Ansbach in das „gemeinsame Kommunalunternehmen der Stadt Ansbach und des Landkreises Ansbach“ umgewandelt. Dieses Kommunalunternehmen führt den Namen „Klinikum Ansbach“ mit dem Zusatz „Anstalt des Öffentlichen Rechts der Stadt Ansbach und des Landkreises Ansbach“ Unter diesem Namen tritt das Klinikum im gesamten Geschäfts- und Rechtsverkehr auf. Damit wurde gleichzeitig die Verbandsversammlung aufgelöst, und nur noch der Verwaltungsrat ist als Aufsichtsorgan für das Klinikum zuständig.
Entwicklungen in der jüngeren Vergangenheit
2005 | Eröffnung des Neubaus mit OP-Trakt, Intensivstation, Physiotherapie, Zentralsterilisation, Endoskopie |
2006 | Zertifizierung des Darmzentrums Westmittelfranken |
2007 | Zertifizierung des Brustzentrums Westmittelfranken |
2007 | Eröffnung der Klinik für Palliativmedizin |
2007 | Erlangung des Status eines Lehrkrankenhauses der Friedrich- |
2008 | Eröffnung der Station „Wald” der Cnopf'schen Kinderklinik Nürnberg (Kooperation) |
2008 | Eröffnung der Schlaganfalleinheit / Medizinische Klinik III (Kooperation mit dem Bezirksklinikum Ansbach) |
2008 | Aufsplittung der Chirurgischen Klink I in Chirurgie I (Allgemein- und Viszeralchirurgie und chirurgische Onkologie) und Chirurgie III (Gefäß- und Thoraxchirurgie) |
2008 | Neuer Pflegedirektor: Michael Korn |
2008 | Neue Ärztliche Direktoren: Dr. Wolfgang Hilpert und Dr. Gerhard von Blohn |
2009 | Neueröffnung des Radiologischen Instituts mit eigenem Kernspintomographen |
2009 | Zertifizierung der Urologischen Klinik |
2010 | Gründung des MVZ für Strahlentherapie und Nuklearmedizin |
2010 | Eröffnung der Kinderkrippe „Klinifanten“ |
2010 | Zertifizierung des Gynäkologischen Krebszentrums Ansbach |
2010 | Zertifizierung der Akutschmerztherapie |
2010 | Zertifizierung als Regionales Traumazentrum |
2011 | Eröffnung der Medizinischen Klinik IV – Akutgeriatrie und Geriatrische Frührehabilitation |
2011 | Eröffnung der Akutneurologie am Klinikum Ansbach unter Trägerschaft des Bezirksklinikums Ansbach |
2011 | Zertifizierung des Radiologischen Instituts |
2011 | Zertifizierung des Instituts für Physiotherapie |
2012 | Klinikum Ansbach und Verbundklinikum Landkreis Ansbach unter gemeinsamer Leitung des Vorstands Dr. Andreas Goepfert |
2012 | Neuer Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. Thomas Meyer |
